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Interview zur Hallenöffnung

„Aichtal aktuell“ hat den ersten Vorsitzenden des TTC Aichtal, Frank Dürr, gefragt, wie der Club die Corona-Zeit hinter sich lässt. Das ganze Interview gibt es hier:

Aichtal-Aktuell (PDF)

 

Abgedruckter Text:

Nun darf der Ball wieder fliegen!

Grüße vom TTC Aichtal

 

Kaum ein Sport macht so viel Spaß wie Tischtennis! Auch im Aichtal wird gerne gespielt. Aber wie steht es zu Corona-Zeiten um den Tischtennisclub? Wir haben mit dem ersten Vorsitzenden des TTC Aichtal, Dr. Frank Dürr, gesprochen.

 

Herr Dr. Dürr, wie ist denn momentan die Situation im Tischtennis-Verein? Kann denn gespielt werden?

Der Tischtennisclub Aichtal ist ausgezeichnet vorbereitet und startet das Training nach den Pfingstferien mit entsprechenden Beschränkungen. Es wird sowohl Jugend- als auch Erwachsenentraining unter Auflagen stattfinden können. Da kommt enorme Vorfreude auf!

 

Wie hat Corona das Vereinsleben verändert?

Es hat das komplette Vereinsleben erst einmal lahmgelegt. Bis auf einen virtuellen Stammtisch und Zoom-Vorstandssitzungen kam so gut wie alles zum Erliegen. Der 1. Mai und das berühmte MAMI fielen Corona ebenso zum Opfer wie die restliche Saison. Trotzdem freuen wir uns über die zwei Meistertitel.

 

Wird vermehrt in der eigenen Familie gespielt?

Wer eine Platte zuhause oder bei der Arbeit hat, der hatte diese sicherlich ordentlich in Benutzung. Viele fiebern dem ersten Trainingstag entgegen, andere sind auch skeptisch, wie das alles laufen soll. Wir können aber jetzt schon prognostizieren, dass das alles sicher und trotzdem spaßig anlaufen wird. Ich selbst habe mit meinen Söhnen den Ball im Hausflur ab und zu hin und her gespielt. Aber natürlich fehlt mir der Wettkampf sehr. Wir waren in allen Pokalwettbewerben noch vertreten und hätten sicher gute Chancen gehabt, die ein oder andere Schale in den Händen zu halten.

 

Was bedeutet Ihnen das Tischtennisspielen in Krisenzeiten?

Das ist eine sehr schwierige Frage, die jede und jeder für sich selbst beantworten muss. Denn für mich und für viele andere im Club wurde der Schläger seit dem Lockdown nicht mehr angerührt. Das schmerzt einerseits und ist andererseits auch für viele Spieler nach so vielen Jahren des kontinuierlichen Spielens in allen Wettkämpfen und der einseitigen körperlichen Belastung auch einmal erholsam. Aber nun freuen wir uns schon sehr, das Holz wieder auszupacken und das Klicken des Balls im Ohr zu haben. Auch fehlt mir der Austausch mit den Clubmitgliedern und natürlich die regelmäßige Bewegung.

 

Was möchten Sie allen Anhängern und Freunden vom TTC Aichtal mit auf den Weg geben?

Der Tischtennisclub ist einer der erfolgreichsten Sportvereine im Aichtal. Das wird sich auch nach Corona nicht ändern. Dafür arbeiten wir in der Vorstandschaft und mit weiteren ehrenamtlichen Mitgliedern. Beispielsweise haben wir in der Corona-Zeit einen neuen Trainer verpflichten können. Torsten Kern wird das Erwachsenentraining im September starten und die Herrenmannschaften für die kommende Runde körperlich und taktisch wieder fit machen. Unser Jugendleiter Thomas Knüppel hat für den Nachwuchs eine*n FSJler*in beantragt, die oder der uns bei der Jugendarbeit unterstützen soll, damit das weitere Wachstum im Jugendbereich gesichert ist. Wir würden sehr gerne Schulkooperationen aufgreifen und stehen hier bereits mit Grundschulen im Kontakt, falls die Bewilligung klappt. Sportlich kämpfen in der kommenden Saison mit der ersten Herrenmannschaft in der Landesklasse. Hier wird einem nichts geschenkt werden. Deshalb gilt hier und für alle andere Teams das Clubmotto: „Nimm‘ die Herausforderung an!“

 

Das Interview mit Frank Dürr führte Natalie Eckelt, NAK Verlag, für „Aichtal aktuell“

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