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TTC-Vereinsmeisterschaften 2021 – klein, fein und mit sensationellem Einzelfinale

An erster Stelle einen herzlichen – und doppelten – Glückwunsch an Andi Leins! Er präsentierte sich bei den diesjährigen Vereinsmeisterschaften des TTC Aichtal in absoluter Topform und hat sich die Trophäe für Platz 1 sowohl im Doppel- als auch im Einzelwettbewerb wahrlich verdient.

Die coronabedingt sehr spät und damit mehr oder weniger als Saisonvorbereitung terminierten Vereinsmeisterschaften fanden in diesem Jahr mit nur zwölf Teilnehmern in eher kleinem Rahmen statt. Hier hat leider die Urlaubszeit doch einige Aichtaler vom vereinsinternen Kräftemessen abgehalten. Unbestritten stand der Samstag aber unter dem Motto „klein, aber fein“. Und geschmacklich fein ging es auch schon beim gewohnt professionellen Aufwärmprogramm los: das traditionelle und wie immer leckere Weißwurst-Frühstück. Anschließend startete die Doppelkonkurrenz mit vier ausgelosten Teams, die im Modus „jeder gegen jeden“ gegeneinander antreten durften. Es ist nicht bekannt, ob die Los-Fee mit einer der berühmten MAMI-Maultaschen bestochen wurde. Auf jeden Fall schickte sie mit der Paarung Frank Dürr/Andi Leins ein klares und schier unschlagbares Favoriten-Duo ins Rennen. Überraschenderweise waren fast alle Spiele knapper als gedacht – auch gegen die haushohen Favoriten, die sich aber entgegen dem althergebrachten TTC-Fluch bei vermeintlichen Spitzendoppeln dennoch am Ende durchsetzen und Platz 1 ergattern konnten.

Bei der Einzelkonkurrenz wurde – nachdem auch die Nachzügler eingetroffen waren – in zwei Sechsergruppen gespielt. Und hier war das Spielniveau ebenfalls durchgehend sehr hoch. Schon in der ersten Runde führte das zur wohl größten Überraschung: Rudi setzte sich mit 3:1 Sätzen gegen Frank, dem am höchsten gerankten Spieler, durch. Fast hätte es für Rudi trotz seiner Monate langen Trainingsabstinenz sogar für ein deutliches 3:0 gereicht, aber nach vier vergebenen Matchbällen im dritten Satz konnte er die notwendige Verlängerung mit der knallharten Analyse „ich muss trainieren“ glaubhaft erklären. Im folgenden Halbfinale war Rudis Erfolgsserie gegen Andi Leins dann aber doch zu Ende – ebenfalls mit einer klaren und professionellen Analyse… Frage Frank: „Was hast du im Vergleich zu mir richtig gemacht?“, Antwort Andi: „Ich hab‘ den Ball rübergebracht!“ Besser kann man modernes Tischtennis wohl kaum analysieren…

Damit stand dem Finale zwischen Andi Leins und Steffen Maier, der sich im Halbfinale gegen Foti durchgesetzt hatte, nichts mehr im Wege. Und spätestens am immer wieder tosenden Applaus der Zuschauer wurde schnell klar: Es war wirklich ein sensationelles Endspiel um die diesjährige Einzelmeisterschaft! Mit fantastischen Ballwechseln – kaum zu unterscheiden von den olympischen Fernsehbildern – und mit der Mobilisierung der allerletzten Kraftreserven erkämpfte sich Andi schließlich knapp mit 3:2 Sätzen seine erste Vereinsmeisterschaft. Gratulation und Danke an beide für ein tolles Spiel!

Nach all den feinen Ballwechseln ging es abschließend im Vereinsraum für alle Teilnehmer „fein“ weiter: mit leckerer Pizza und dem ein oder anderen Kaltgetränk…

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